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08.11.2021

ISDEC2030 – Preisverleihung

ATP architekten ingenieure unterstützt interdisziplinären Studierendenwettbewerb der TU Wien für nachhaltige Stadtentwicklung.

Zu dieser Presseinformation bieten wir:

Presseinformation  (4569 Zeichen)

Die Siegerprojekte der ersten „Interdisciplinary Student Design & Engineering Challenge – ISDEC 2030“ wurden am vergangenen Donnerstag an der Technischen Universität in Wien gekürt.

StudentInnen der Architektur und Ingenieurwissenschaften waren aufgefordert, im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung gemeinsam ein zukunftsweisendes Mixed-Use-Gebäude zur Integration von Produktionsbetrieben in der Stadt zu entwerfen.Als Schlüssel zu nachhaltigem Planen und Bauen wurde die Interdisziplinarität der Teams für die Teilnahme vorausgesetzt. Ebenso konnte ATP architekten ingenieure, als führender Integraler Planer in Europa, gewonnen werden, die Challenge als Mitorganisator und Sponsor mit 6.000 Euro Preisgeld zu unterstützen.

Fokus auf integral und nachhaltig
Die ISDEC2030 fand dieses Jahr erstmalig statt: Sie bildet die Nachfolge und Weiterentwicklung der renommierten Concrete Student Trophy, welche 15 Jahre lang als interdisziplinärer Studierendenwettbewerb von der VÖZ vergeben wurde. Unter der Organisation der TU Wien, ­Forschungsbereich Integrale Bauplanung und Industriebau, und ATP richtet die ISDEC ihren Fokus nunmehr auf ressourcenschonendes Planen und Bauen im Sinne des EU-Green-Deals.
Wir möchten die ISDEC2030 zukünftig als wichtigen bundesweiten Studierendenwettbewerb im Bauwesen etablieren und damit auch die integrale Planungsweise als notwendige Voraussetzung für lebenszyklusorientierte, nachhaltige Gebäude in der Ausbildung von ArchitektInnen und BauingenieurInnen weiter verankern“, erläutert Univ.-Prof. Christoph M. Achammer, ATP-CEO und Professor für interdisziplinäre Integrale Bauplanung und Industriebau der TU Wien.

Jury
Unter dem Vorsitz von ATP-Partner Architekt Dario Travaš prämierte die Jury fünf Einreichungen, wobei der 1. Preis an das Projekt „Starke Stadt“ ging. Der Entwurf überzeugte vor allem durch die Weiternutzung des Bestandes und ressourcenschonende Bauweise mit Fokus auf Circular Economy.
Jurymitglieder:
Dario Travaš (ATP architekten ingenieure), Werner Sellinger (grünplan Landschaftsarchitekten, i.V. von GRÜNSTATTGRAU), Klaus Kodydek (Stadt Wien, Kreislaufwirtschaft in der gebauten Umwelt), Michael Rosenberger (Stadt Wien, Stadtentwicklung und Stadtplanung) und Manfred Wachtler (SÜBA AG).

PreisträgerInnen und Anerkennungen
1. Preis (2.500 Euro): Projekt „Starke Stadt“ von Sarah Marina Kroboth, Lukas Kroboth und Laura Sophie Ding. Auszug aus dem Juryurteil: „Die Weiternutzung und Integration der bestehenden Tragstruktur des Bauhaus-Bestandes wird gelobt, da dadurch Ressourcen gespart werden und ein wesentlicher Beitrag zu Circular Economy geschaffen wird. Das innovative Wohnraumkonzept von Flexible Living und Shared Living wird als sehr spannend und architektonisch sehr reif bewertet und hat Potential für tatsächliche Nutzung in der Praxis.“
2. Preis (1.500 Euro): Projekt „fuCity“ von Katja Pitschieler und Patrick Schwab. Auszug aus dem Juryurteil: „Von der Jury gelobt wird die klare und konsequente Zonierung, die Bündelung der Funktionen und die geplanten Durchwegungen. Großzügig begrünte Dachflächen und Freianlagen sorgen für nachhaltiges Regenwassermanagement und Verdunstungsmöglichkeiten als Beitrag für ein angenehmes Klima.
3. Preis (1.000 Euro): Projekt „Unity Campus“ von Carina Born und Cordula Anna Lechner. Auszug aus dem Juryurteil: „Äußerst positiv bewertet wird die Blockrandverbauung, welche sich mit ihrem großzügigen Atrium schön ins Stadtbild eingliedert und eine markante Adressgebung gibt. Die Konzeptidee des Projektes ist sehr aussagekräftig und kreativ.“
Eine Anerkennung, dotiert mit jeweils 500 Euro, erhielten die Projekte „Atreeum“ und „Green Flexibility“.

bild2 isdec cma (.jpg )

Univ.-Prof. Christoph M. Achammer bei der Preisverleihung.

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