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Credits: © Foto Fischer
Mit dem „Center of Excellence“ hat die Wirtschaftskammer Steiermark das größte Bildungsinfrastrukturprojekt ihrer Geschichte gestartet. Von ATP architekten ingenieure integral geplant, setzt der 14.000 m2 große Gebäudekomplex ein markantes städtebauliches Zeichen. Mit modernsten Qualifizierungsangeboten soll er zum neuen Bildungshotspot in der Grazer Region werden. Die Gesamtfertigstellung ist für 2025 geplant.
Das „Center of Excellence“ am WKO-Areal fungiert als elegantes Bindeglied zwischen dem Bestand und der Stadt Graz. Seine Gestalt, 2017 im offenen, zweistufigen Realisierungswettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet, verleiht dem gesamten WKO-Areal einen städtebaulich repräsentativen Auftritt. ATP entwarf einen selbstbewussten Komplex, der mit seinem Umfeld eine gelungene Symbiose eingeht. Die subtile Setzung des Gebäudes an der Straßenkreuzung stärkt die neue Adresse, ohne das bestehende WKO-Ensemble zu konterkarieren.
„Der Entwurf schreibt den hochwertigen, parkartigen Charakter des WKO-Areals bis hin zur Grabenstraße fort, wo sich das Gebäude der Außenwelt mit einem großen Bildungs-Schaufenster präsentiert“, so Architekt Paul Ohnmacht, Head of Design bei ATP Innsbruck.
Bildungsstätte mit „Ausstellungscharakter“
Der Fokus des Bildungszentrums auf Technik manifestiert sich in dessen Fassade aus Metall, Glas und Holz. Ein Großteil der Werkstätten sind funktionsbedingt ebenerdig in einer hochflexiblen „Platte“ angeordnet. Diese sorgt für kurze Wege, gute Logistik und eine leichte Adaptierbarkeit. Von der Straße her wirkt die mit Atrien durchsetzte Platte wie eine Serie großer Schaufenster. „Ausgestellt“ werden dabei die stattfindenden Tätigkeiten selbst: Bildung und Handwerk.
„Es war uns ein Anliegen, für den Kernprozess des Gebäudes, nämlich Bildung, eine möglichst flexible und kommunikationsoffene Struktur zu schaffen, die genau diesen Zweck ermöglicht“, erklärt ATP-CEO Christoph M. Achammer.
Effiziente Lösungen für einen nachhaltigen Betrieb
Das TGA-Konzept sowie die Gebäudehülle zielen auf höchste Energieeffizienz. Zusätzliches Tageslicht durch Lichthöfe senkt den Kunstlichtbedarf. Ein außenliegendes Verschattungssystem verringert die Kühllast im Sommer, wobei die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach auch zum Betrieb der Lüftungsanlagen genutzt werden kann.
Center of Excellence, 1. Abschnitt.
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| Original | 3189 x 2122 | 2.16 MB | |
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| Klein | 600 x 399 | 106.42 KB | |
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